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Datum/Zeit |
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54,24 € |
+0,080 € |
+0,15 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000BASF111 |
BASF11 |
- € |
- € |
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BASF-Aktie: Agro und Öl & Gas überkompensieren Chemie 26.10.2012
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Heiko Feber, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Aktie von BASF (ISIN DE000BASF111 / WKN BASF11) unverändert mit "kaufen" ein.
Erwartungsgemäß habe BASF im 3. Quartal einen Ergebnisrückgang in den Verbundsegmenten verzeichnet, der durch einen deutlichen Anstieg des EBIT vor Sondereinflüssen in den Segmenten Agricultural Products und Oil & Gas überkompensiert worden sei.
Mit einem Plus von 8% sei der Konzern-Umsatz stärker gestiegen als erwartet. Wesentliche Treiber seien ein starkes Mengenwachstum (insbesondere Dank Oil & Gas) sowie positive Währungseffekte (+6%) gewesen. Das EBIT vor Sondereinflüssen (68 Mio. EUR für Restrukturierungsmaßnahmen) sei um 5,4% auf 2,07 Mrd. EUR gestiegen und habe die Analystenschätzung um 1,6% übertroffen. Die Verbundsegmente hätten einen Rückgang um 24,5% (BHLe: -19,4%) verzeichnet, während Agricultural Solutions und Oil & Gas die Analystenschätzungen um 55% bzw. 28% übertroffen hätten. Der höhere Ergebnisanteil von Oil & Gas habe für eine unerwartet hohe Steuerquote gesorgt. Das bereinigte Ergebnis je Aktie (1,19 EUR) habe daher nur im Rahmen der Erwartungen gelegen (1,20 EUR).
BASF habe einige seiner Makro-Annahmen gesenkt: Wachstum des Bruttoinlandsprodukts 2,2% (vorher: 2,3%); Wachstum der Industrieproduktion 2,8% (3,4%); Wachstum der Chemieproduktion 2,9% (3,5%).
Für das Schlussquartal werde keine Belebung im Chemiegeschäft erwartet. Dennoch sehe sich BASF in der Lage, die Guidance für das laufende Jahr (Steigerung von Umsatz und EBIT vor Sondereinflüssen) zu bestätigen.
Die Analysten hätten ihre Schätzungen für 2012 angesichts der Q3-Zahlen leicht angepasst. Für 2013ff hätten sie die Übernahme von Becker Underwood (Agricultural Solutions) und den jüngst angekündigten Asset Deal mit Statoil (ISIN NO0010096985 / WKN 675213) in ihren Schätzungen berücksichtigt. Infolge der steigenden Bedeutung des Öl- und Gasgeschäfts, das durch eine hohe Steuerbelastung gekennzeichnet sei, hätten die Analysten ihre Prognose für die Steuerquote erhöht. Dies habe eine Senkung der Schätzungen für den Gewinn je Aktie zur Folge. In der Summe würden die veränderten Schätzungen ohne Einfluss auf ihr DCF-basiertes Kursziel von 80,00 EUR (unverändert) bleiben.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe bestätigen ihre Kaufempfehlung für die BASF-Aktie. (Analyse vom 26.10.2012) (26.10.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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